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Notenblätter/Partituren
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Titel
Stadt der goldenen Mitte
Artikel-Nr.
4121198
Kategorie
Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie
Konzertmarsch
Besetzung
Ha
(Blasorchester)
Format/Umfang
PrtStm
(Partitur und Stimmen)
Erscheinungsland
Österreich (at)
Verlag
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Verlags-Artikelnr.
*
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Komponist
Andraschek, Siegmund
Schwierigkeitsgrad
2+
Dauer
3:00
Zusatzinfo/Inhalt
Vorliegende Komposition soll – nach einer Idee von Kapellmeister Johann Hirzberger – an die besondere Verbindung des italienischen Komponisten Ferruccio Busoni zu Frohnleiten erinnern.
Ferruccio Busoni (1866-1924) wurde bereits im Alter von sieben Jahren in Triest als Wunderkind vorgestellt, gab mit neun Jahren in Wien Klavier-Abende, mit 12 Jahren dirigierte er bereits, mit 15 Jahren wurde er Mitglied der Akademie in Bologna.
Busoni war Kosmopolit. Seine Heimat war das ganze musikalische Abendland. Zeitlebens wechselte er rastlos seine Aufenthalte. Auch Frohnleiten gehörte zu einer der vielen Stationen seines Lebens.
1878 kam die dreiköpfige Familie Busoni nach Graz und Ferruccio, damals zwölf Jahre alt, gab in Graz und Wien Klavierkonzerte. Zur Stärkung seiner Gesundheit wurde ihm von einem Wiener Arzt eine Kaltwasserkur empfohlen. Vermutlich entschied sich Ferruccio damals für die Kaltwasseranstalt Frohnleiten und nicht für Bad Aussee, um seinem Klavierlehrer Wilhelm Mayer-Remy, bei dem er während seines Grazer Aufenthaltes studierte, näher zu sein. 1884 traf er sodann mit seinem Vater in Frohnleiten ein. 1886 zog auch die von Busoni verehrte Familie Mayer-Remy nach Frohnleiten und Ferruccio fand ab da für seine Spaziergänge in der romantischen Umgebung mit Melanie Mayer, der Tochter seines Lehrers, eine ständige Begleitung. Während seines zweijährigen Aufenthalts in Frohnleiten gab er Vorort auch drei Konzerte, darunter einen Benefizabend mit Peter Rosegger. Ein Briefverkehr aus dieser Zeit belegt auch, dass Busoni in Kontakt mit den Wiener Philharmonikern stand. Er bewarb sich mit einigen seiner Kompositionen und auch als Klavier-Solist. 1886 verlässt Ferrucio nach Zerwürfnissen mit seinem schwierigen Vater Frohnleiten und reiste nach Deutschland.
Zum Marsch:
Der erste Teil soll sich bewusst an eine Komposition von F. Busoni anlehnen. Ausgewählt wurde dafür ein Teil aus der dritten Bagatelle für Violine und Klavier, deren Entstehungszeit auf 1888, also bald nach seiner Zeit in Frohnleiten datiert wird, zumal auch die wohl bekanntere Filmmusik zu Disney’s OBEN durchaus Ähnlichkeit mit genau diesem Werk Busonis aufweist. Ob sich Busoni beim Komponieren an einen der vielen Spaziergänge mit dem Fräulein Mayer erinnert hat werden wir wohl nie erfahren. Allerdings verliert die Melodie Busonis, die im Original im ¾ -Takt erklingt auch – angepasst an den 6/8-Takt Rhythmus des Marsches – keineswegs ihren Charme und verschmilzt im Laufe der Komposition mit den ergänzten Melodieteilen zu einem großen Ganzen.
Die Endfassung des Marsches entstand in enger Zusammenarbeit mit Johann Hirzberger (Kapellmeister des MV Frohnleiten).
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